Chiricahua NM

Arizona     Nationalparks

Infobox

Reisezeit: ganzjährig

Die besten Bedigungen für einen Besuch findet man von April bis Juni sowie von September bis November.

Im Winter kann der Scenic Drive aufgrund von Schnee geschlossen sein.

Von Dezember bis März kann es zu Schneestürmen kommen, von Juli bis September zu heftigen Gewitterregen, die ohnehin in dieser Zeit im Südwesten häufig sind.

Bitte beim Wandern auf Klapperschlangen achten!

Öffnungszeiten desr Visitor Centers: 

Chiricahua NM Visitor Center
ganzjährig
8.00h bis 16.30h

geschlossen an Thanksgiving und am 25.12.

Eintritt:

Pro Person $ 5 derzeit 
(Gültigkeit 7 Tage)

Der  America the Beautiful - National Parks & Federal Recreational Lands Passes wird akzeptiert. 

Weitere Informationen erhaltet ihr beim
Nationalpark Service

Diese kleine, schöne und doch wenig beachtete National Monument liegt im äußersten Südosten von Arizona nahe der Grenze zum Nachbarstaat New Mexico. Man erreicht es von Tucson aus über den Interstate 10. Im Ort Willcox biegt man auf den Arizona Hwy 186 ab und fährt ca. 32 Meilen nach Süden. Das NM ist dort ausgeschildert. Übrigens gibt es da unten keine einzige Tankstelle. Die nächste ist in Willcox, die hat aber nur tagsüber auf! Wäre also sinnvoll, auf den Tankinhalt zu achten...

Dieser reizvolle kleine Park ist gut geeignet zum wandern. Im Visitor Center kann man sich über die Wanderrouten informieren. Aber bitte beachten: dieser Park liegt auf einer Höhe zwischen 1600m und 2100m. Es kann hier auch mal kühler sein!

Leider waren wir erst spät am Nachmittag vor Ort, da reichte es nicht zu einer gescheiten Wanderung. Wir sind dann wenigstens die Panoramastraße entlang gefahren.

An dieser Straße durch das Monument finden sich immer wieder schöne Aussichtsplätze.

Der Park liegt richtig im Grünen, was man so gar nicht vermuten möchte, denn der Süden Arizonas ist karg und hat zumeist Wüstenvegetation. Daher waren wir angenehm überrascht, wieviel Bäume es hier gibt.

 

Die Farbenvielfalt kommt leider auf den Bildern nicht richtig raus. Ich habe nur automatisch belichtet und das ist bei dunklen Felsen ein Fehler. Nun denn, hinterher ist man immer schlauer.....

Wir sind an einem Aussichtspunkt einen wenige hundert Meter langen Rundweg gelaufen, der schöne Ausblicke bot. So konnten wir uns die Felsen auch mal aus der Nähe betrachten und feststellen, daß die grün-gelblichen Verfärbungen wohl von Moosen und Flechten herrühren. Ich bin kein Botaniker, aber für mich sah es so aus.

Auf dem Parkplatz hatten wir noch zwei "tierische" Begegnungen. In den Bäumen sahen wir den im Südwesten öfter mal vertretenen "blauen Vogel", den Mexican Jay. Er hat ein royalblaues Deckgefieder, das Untergefieder ist weiß.

Im Gebüsch gegenüber unseres Autos entdeckten wir dann noch ein Rotwild. Ich hab mich mal schlau gemacht: im Chiricahua NM trifft man des öfteren auf das "Arizona white-tailed Deer", also einen "weißschwänzigen Hirsch" (oder Reh). Wenn man genau schaut auf dem Bild, kann man den helleren Schwanz auch sehen. :-)

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