Canyon de Chelly Infobox Reisezeit: ganzjährig Die besten Bedigungen für einen Besuch findet man von April bis Juni sowie von September bis November. Öffnungszeiten des Visitor Centers: Canyon de Chelly Visitor Center Bitte beachten: die Navajo Nation nimmt im Gegensatz zum Rest Arizonas von März bis November an der Sommerzeit teil! Eintritt: FREI! Wer in den Canyon hineinwandern möchte, braucht eine kostenpflichtige permit in Höhe von 15 $ und darf nur zusammen mit einem Navajo Führer wandern. Ausnahme: der White House Ruin Trail ist permit- und kostenfrei

ganzjährig
8.00h bis 17.00h
geschlossen am 25.12.
Weitere Informationen erhaltet ihr beim Nationalpark Service

Der Canyon de Chelly (sprich: Känjen di Sche-i) liegt mitten in der Navajo Nation. Das 339km² große Areal umfaßt zwei große Canyons aus rotem Sandstein. Der nördliche heißt Canyon del Muerto, der südliche Canyon de Chelly. Ruinen der Anasazi findet man in den 300 Meter hohen Klippen ebenso wie die Hogans und Felder der heutigen Bewohner.

Der Canyon del Muerto (Tal des Todes) trägt diesen Namen, weil in seinem nördlichsten Bereich die Massacre Cave zu sehen ist. Dort sollen einst viele Indianer niedergemetzelt worden sein. Die genaue Geschichte hab ich leider nicht mehr im Kopf...

Park Ranger und Navajo-Führer bieten Touren in das Canyon-Gelände an, zu Pferd oder im Jeep (> Jeeptouren können in der Thunderbird Lodge, PO Box 548, Chinle AZ 86503, Telefon: 928-674-5841/5842gebucht werden). Zur "White House Ruin" kann man allerdings auch alleine hinabsteigen. Der Trail ist 4 km lang.


An manchen Stellen der Felswände kann man (mit einem guten Fernglas oder Teleobjektiv) Felsenmalereien der Ureinwohner erkennen (Bild oben).
Zwei Rim Drives (North und South) führen zu schönen Aussichtspunkten über den Canyon de Chelly.

Eine besonders schöne Felsformation ist der "Spider Rock" ganz am Ende des South Rim Drive.

Der Sage nach soll dort die Spinnenfrau wohnen, die nur den bösen Kindern erscheint.

Indianerfrauen haben mit dieser Geschichte wohl ihre unartigen Kindern erzogen. ;-)
In dieser Felswand (unten links im Bild) verbirgt sich eine Pueblo-Ruine. Welche, kann ich nicht mehr sagen, es gibt dort zu viele Ruinen zu entdecken...



Es gibt viele schöne Aussichten in den weit geschwungenen Canyon. Leider habe ich bisher noch keine Tour (nur mit Indianern möglich) in den Canyon hinein unternommen, aber das lohnt sicher!

Es gibt in unmittelbarer Nähe nur 3 Hotels: direkt am Canyon die Thunderbird Lodge (sehr versteckt gelegen), wenige Minuten weiter entfernt das Holiday Inn (sehr empfehlenswert!) und ganz am Anfang der Zufahrtsstraße, rund 15 Minuten entfernt, ein Best Western. An der Thunderbird Lodge ist auch ein Campingplatz.


Diesen Hogan habe ich bei meinem ersten Besuch in der Nähe des Visitor Centers entdeckt. Ich weiß nicht, ob der heute noch steht. Es ist eine Nachbildung eines "Holz-Hogans", allerdings gibt es bei den Navajo auch viele "Erd-Hogans". Diese sieht man normalerweise im Monument Valley...
